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Crosstrainer: Die Quahl der Wahl – Welcher ist der beste Crosstrainer und worauf muss ich beim Kauf achten?

Crosstrainer Auswahl

Die Vorteile von Ausdauersport sind in der Bevölkerung weithin bekannt. Wer regelmäßig Joggen geht, der wird belohnt mit einer besseren Gesundheit und Fitness. Außerdem können sich diese Menschen auch öfters mal leisten ungesund zu essen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.

Doch nicht jedermann findet im Joggen seine Erfüllung oder manchmal ist es gesundheitlich auch nicht empfehlenswert, wenn beispielsweise bei Übergewicht mit dem Joggen begonnen wird. Teilweise kann es auch einfach sein, dass keine richtige Joggingstrecke im näheren Umfeld vorhanden ist oder aber keine große Lust auf Joggen bei eisigen Temperaturen und im Regen vorhanden ist. Insbesondere letzteres ist auf jeden Fall ein deutliches Argument für Indoor-Ausdauersport.

Eine Alternative für diese Menschen kann ein Crosstrainer sein. Einen Crosstrainer gibt es mittlerweile schon für unter 200 Euro und es lässt sich damit bequem zu jeder Tageszeit und zu jeder Witterung trainieren.

Worauf Du beim Kauf deines Crosstrainers achten solltest und welche Modelle zu empfehlen sind, werde ich Dir in diesem Artikel aufzeigen.

Das wichtigste beim Crosstrainer – Schwungrad, Aufbau und Materialien

Das Besondere am Crosstrainer ist einerseits das komplette Training des gesamten Körpers sowie seine gelenkschonende Belastung auf den menschlichen Körper. Insbesondere Knie- und Hüftgelenke werden im Vergleich zum Joggen stark geschont. Erreicht werden diese Vorteile durch eine gelenkige Konstruktion der Pedale, die wiederum an ein Schwungrad angeschlossen sind.

Durch die Gelenkkonstruktion wird eine mehr oder wenig starke elliptische Bewegung realisiert, wobei die letztendliche Bewegungskurve bei jedem Gerät unterschiedlich ist. Allerdings ist bei Geräten mit einem Schwungrad vorne in der Regel die Ellipse stärker ausgeprägt, wodurch die Auf- und Ab-Bewegung schwächer ist als beim Schwungrad hinten. Gleichzeitig rollen die hinteren Auflagerpunkte zudem auf einer Schiene jeweils im Gegentakt nach hinten und vorne, sodass eine Art Gleitgefühl entsteht, der Trainierende fühlt sich dann wie beim Skilanglauf.

Ein komplexes Thema beim Crosstrainer ist die sogenannte Schwungmasse, welche bei der Überwindung des Umkehrpunkts von Auf- und Abwärtsbewegung eine große Rolle spielt. Dies ist beim Training auf dem Ergometer ähnlich, wobei hier der Trainierende die Schwungmasse aber nahezu direkt betätigt. Entsprechend ist eine hohe Schwungmasse hier für einen gleichmäßigen Bewegungsablauf sehr wichtig.

Beim Crosstrainer kann eine große Schwungmasse auch von Vorteil sein, allerdings kommt es hier nicht nur auf die Größe der Masse an. Vielmehr müssen alle Komponenten des Antriebssystems aufeinander abgestimmt sein. Andernfalls kann eine zu hohe Schwungmasse auch nachteilig sein, denn dann dreht sich diese bei hohen Belastungen plötzlich immer schneller, als dass der Trainierende das überhaupt noch möchte.

Für die Realisierung einer harmonischen Bewegung benötigt der Crosstrainer ausreichend gute Materialien beim Antriebssystem. Doch auch beim Rahmen des Crosstrainers sollte der Hersteller nicht sparen, ansonsten leidet die Stabilität des Trainingsgeräts und das gesamte Gerät fängt beim Training an sich zu bewegen.

In der Regel lässt sich zusammenfassen, dass je schwerer ein Gerät ist, desto höher ist auch die Stabilität und das Risiko entsprechend geringer, dass es sich ungewollt in Bewegung setzt. Ein gutes Gerät sollte daher mindestens 70 kg wiegen, bei Personen oberhalb von 100 kg darf es auch gerne mehr sein.

Hierbei solltest Du auch einen Blick auf die Angaben des Herstellers machen, welcher in der Regel eine Obergrenze des Gewichts des Trainierenden angibt. Diese Obergrenze sollte beim Kauf auch ernst genommen werden. Natürlich kann das Gerät kurzfristig auch mehr Gewicht vertragen. Langfristig dürfte aber nicht nur der Spaß am Training darunter leiden, auch die dauerhafte Überbeanspruchung der Materialien dürfte nicht ewig funktionieren.

Auch wichtig – Bremssystem und die Funktionen des Trainingscomputers

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Wahl des Crosstrainers ist das Bremssystem. Dabei geht es hier weniger um technische Details, denn ob der Crosstrainer jetzt eine elektromagnetische Induktionsbremse, ein Magnet-Brems-System oder aber ein motorisches Magnet-Bremssystem besitzt, dürfte für den Anwender im Detail nicht interessant sein.

Interessant sind vielmehr die Abstufung der Bremse und die Wirkung der Bremsstufen im Training. Bei günstigen Modellen greifen die Hersteller oft auf geringere Qualität beim Bremssystem zurück, sodass nur eine gutes halbes Dutzend Bremsstufen vorhanden sind. Dabei fühlt der Trainierende bei den ersten vier bis fünf Stufen fast keinen Unterschied, während bei der letzten Stufe dann die volle Bremskraft vorhanden ist und die Stufe kaum bewältigt werden kann.

Eine gute Qualität des Bremssystems ist oft an der Anzahl der Bremsstufen zu erkennen, ein grober Richtwert sind hier etwa 16 Bremsstufen, über die dein Gerät verfügen sollte.

Mehr als nur ein Gimmick ist darüber hinaus der Trainingscomputer. Modelle ab 500 Euro haben in der Regel einen Trainingscomputer, welcher mit mehr oder weniger Funktionen ausgestattet ist. Während einige Informationen dabei weniger interessant sind, wie beispielsweise Radumdrehungen pro Minute oder die Trittfrequenz, möchte man wiederum auf andere Informationen aus dem Trainingscomputer nicht verzichten.

Beispielsweise sind hier die Trainingszeit, die Gesamtstrecke sowie der Kalorienverbrauch zu nennen. Besonders zu empfehlen ist natürlich die Überwachung der Herzfrequenz, welche entweder über die Pulsmessung an den Griffen funktioniert oder aber mittels eines zusätzlichen Brustgürtels. Dieser misst die Herzfrequenz direkt und überträgt diese drahtlos an den Trainingscomputer. Bei guten Trainingscomputern können dann auch Trainingsarten gewählt werden, in denen in bestimmten Zielpulsbereichen gearbeitet wird.

Kauftipps Crosstrainer unsere Empfehlungen

Wer bereit ist etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, dem sei der Skandika Crosstrainer CardioCross Carbon Pro als mehrfacher Testsieger für Crosstrainer bis 1000 Euro ans Herz zu legen. Der knapp 90 kg schwere Crosstrainer kann von Personen bis 160 kg genutzt werden, bietet 16 Widerstandsstufen und mehrere fest installierte Trainingsprogramme. Neben der Messung des Pulses über die Griffe kann hier auch ein Brustgurt genutzt werden und damit die Herzfrequenz während des Trainings überwacht werden.

Ein Preistipp bei Crosstrainer zwischen 500 und 1000 Euro wiederum ist der Kettler Axos Elliptical P, welcher zwar „nur“ für Personen bis 130 kg geeignet ist, allerdings auch fast nur halb so viel wie der Skandika Crosstrainer CardioCross Carbon Pro kostet. Auch hier ist die Pulsmessung mittels der Handpulssensoren oder einem zusätzlichen Brustgurt möglich. Das Bremssystem verfügt über 16 Stufen und der Trainingscomputer über 12 Trainingsprogramme. Bei diesem Modell hat der Einsteiger in den Fitnesssport alles was er braucht.

Bildnachweis: Thinkstock / Serghei Starus
Skandika Crosstrainer CardioCross Carbon Pro
MAXXUS® CROSSTRAINER CX 4.3f, klappbar
Life Fitness Crosstrainer E1 Track+

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