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Fettverbrennung mit dem Springseil – Wie werde ich die Fettschicht los?

Seilspringen

Der Wunsch nach einem athletischen Körper ist nicht nur eine Frage der Muskelmasse, auch der Körperfettanteil muss die richtige Größe haben. Ermitteln kannst du diesen z.B. mit einer Körperfettwaage. Andernfalls verbleiben auch die schönsten Muskelberge unterhalb der Fettschichten. Um den Fettschichten den Kampf anzusagen, gibt es mehrere Strategien und Taktiken.

Eine sehr wirkungsvolle, aber nicht sehr häufig genutzte Strategie ist die Erhöhung der Fettverbrennung mit Hilfe des Trainings mit dem Springseil. Richtig gelesen, dass gute alte Springseil, welches bereits Rocky Stallones Körper gestählt hat und reihenweise Boxer generationsübergreifend zu wahren Konditionsmonstern reifen lassen haben.

Renaissance eines Klassikers – Das Springseil

Das Springseil kennen viele der Generation Ü30 noch aus ihrer Kindheit. Was von Kindern und Jugendlichen vor allem als Spielzeug genutzt wird, ist in Wirklichkeit aber auch ein knallhartes Trainingsgerät. Insbesondere Boxer wissen die Vorteile des Seilspringens für sich zu nutzen, denn seit den ruhmreichen Jahren von Mohammed Ali weiß jeder Boxer, dass er in Bewegung schwieriger zu treffen ist, als wenn er still steht. Wer wie der Großmeister aus den USA den gesamten Kampf über tänzelnd um seinen Gegner springen möchte, braucht dafür allerdings auch die notwendige Sprungausdauer. Diese bringt das Training mit dem Springseil mit sich.

Das heutige Springseil hat sich technisch natürlich weiterentwickelt. Während mancher noch denken mag, es wäre ein simples Seil mit zwei Holzschäften an den Enden, der irrt sich gewaltig. Die Springseile heutzutage sind beispielsweise mit Kugellagern ausgestattet, sodass die Reibung zwischen den Komponenten minimal ist und das Seil spielend einfach bewegt werden kann. Des Weiteren können die Springseile individuell eingestellt werden und müssen nicht zugeschnitten oder passend gekauft werden.

Seilspringen lernen

Jeder Anfang ist schwer, so ist es auch beim Seilspringen. Was bei Boxern und Profis so spielend einfach aussieht, ist zu Beginn eine Herkulesaufgabe insbesondere für die Koordination von Hand, Auge und Beinen. Der Beginn kann dementsprechend auch demotivierend für Anfänger sein, da sich das Seil immer wieder in den Beinen verfängt und neu begonnen werden muss.

Die Grundlage des richtigen Seilspringens nimmt bereits die Anfangsstellung ein. Am besten stellst Du dich etwa schulterbreit hin und winkelst die Knie minimal an. Das Seil wird locker in den Händen gehalten, wobei Unter- und Oberarme eng am Körper anliegen sollten, die Unterarme zeigen dabei nach vorne. Beim Seilspringen bewegst Du dich am besten nur auf den Fußballen, somit kannst Du eine bessere Abfederung vom Boden erreichen und verbrauchst nicht zu viel Energie.

  • Bevor Du wirklich mit dem Seilspringen beginnst, solltest Du zuerst einmal einige Trockenübungen machen. Dazu nimmst Du beide Griffe des Seils in eine Hand und fängst an rhythmisch auf den Fußballen zu hüpfen.
  • Passend dazu wird nun das Seil geschwungen, die leere Hand macht die Bewegung parallel ebenfalls mit. Jedes Mal wenn das Seil den Boden berührt, solltest Du gerade hochspringen.
  • Führe diese Trockenübung einige Minuten durch und versuche dabei auch das Tempo zu variieren. Anschließend nimmst Du die Griffe des Springseils in beide Hände und beginnst erst einmal trocken zu hüpfen.

Bist Du dann richtig im Rhythmus drin, dann kannst Du nun auch mit dem Seilspringen beginnen.

Fettverbrennungspuls oder hochintensives Training?

Hast Du erst einmal den Dreh beim Seilspringen raus, dann kannst Du auch mit dem richtigen Training zur Bekämpfung der Fettschicht beginnen. Doch welche Taktik ist jetzt die bessere? Lieber langsam Seilspringen dafür über einen längeren Zeitraum oder aber über einen kurzen Zeitraum mit so viel Power wie möglich?

Während früher diese Frage oftmals eindeutig mit der ersten Lösung beantwortet wurde, sind die Meinungen mittlerweile weitaus geteilter. Es ist zwar richtig, dass ein Training im sogenannten Fettverbrennungspulsbereich, welcher relativ niedrig ist, dazu führt, dass prozentual am größten die Fettreserven angegangen werden. Doch muss dieser Vorteil wieder relativiert werden, denn absolut wird die meiste Energie natürlich beim Training mit voller Power verbraucht.

Da letzten Endes die Energiebilanz für den Erfolg bei der Fettabnahme entscheidend ist, raten Experten heutzutage auch eher zu einem intensiveren Training, wie beispielsweise dem Hochintensiven Intervall Training.

Ein solches Training verbraucht nicht nur maximal Energie innerhalb kürzester Zeit, sondern bewirkt auch einen sogenannten Nachbrenneffekt. Dieser kommt unter anderem dadurch zustande, dass während der Belastung Zucker aus der Muskulatur und der Leber verbrannt wird, diese Speicher aber nach der Belastung wieder vom Körper aufgefüllt werden müssen.

Das geschieht bis zu 48 Stunden lang nach der Belastung, so lange brennt der Körper quasi noch nach. Denn um diese Kurzzeitspeicher aufzufüllen und um gleichzeitig die Körperfunktionen weiter aufrecht zu erhalten, greift der Körper auch auf seine Langzeitspeicher zurück: den Fettpolstern.

Das Hochintensive Intervall Training

Beim Hochintensiven Intervall Training wechseln sich Phasen der Höchstbelastung mit lockeren Belastungsphasen ab. Das kann zum Beginn beispielsweise so aussehen, dass Du drei oder vier Phasen mit einer Dauer von 60 Sekunden Vollgas Seilspringen durchführst.

Zwischendurch hüpfst Du jeweils 60 Sekunden locker weiter und bleibst somit immer in Bewegung. Für dieses Training brauchst Du zuerst einmal nur wenige Minuten und es ist schon hocheffektiv. Nach einigen Einheiten kannst Du die Belastungszeiten oder die Anzahl der Belastungsphasen erhöhen, um den Effekt noch zu verstärken.

Achte aber darauf, dass Du nicht zu viel Training mit dem Seilspringen absolvierst, denn das Hochintensive Training belastet den Körper ungemein. Um keine Überlastung zu erfahren, solltest Du auch immer wieder trainingsfreie Tage haben.

Und sonst?

Du konntest bereits schon lesen, dass entscheidend für den Erfolg beim Abnehmen und bei der Fettreduktion die Energiebilanz ist. Diese kannst Du einerseits durch das Training verändern, denn Training erhöht den Verbrauch. Doch das bringt Dir wenig, wenn Du zugleich deinen Input drastisch erhöhst und im Endeffekt mehr Energie zuführst, als dass Du verbrauchst. Entsprechend musst Du auch auf deine Ernährung achten und deine Kalorienzufuhr begrenzen.

Bildnachweis: Thinkstock / luckyraccoon
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