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Körperfettwaagen Test und Vergleich inkl. Unterschiede und Erfahrungen

Die besten Körperfettwaagen Bestseller im Vergleich 2019

Mit einer Körperfettwaage können Sie wichtige Werte ermitteln, die Ihnen Auskunft über Ihr eigenes Wohlbefinden und Ihre Gesundheit geben. In unserem Vergleich verschiedener Körperfettwaagen haben wir die besten, auf dem Markt erhältlichen Modelle, gegenübergestellt und miteinander verglichen.

Neben der allgemeinen Ausstattung der Körperfettwaagen haben wir einen besonderen Hauptaugenmerk auf den Test der Messergebnisse gelegt. Welche Körperfettwaagen haben die besten Werte zum Beispiel für die Messung des Körperfettanteils, des Viszeralfettes oder des BMI gemessen? Schauen Sie sich unsere ausführlichen Vergleiche an.

Körperfettwaagen Ratgeber, Empfehlungen, Tipps und Erfahrungen

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„Klimmzüge haben meinen Rücken erst so richtig breit werden lassen. Wer sie nicht macht, wird nie das Limit seiner Rücken-Entwicklung erreichen“
~ Zitat von Arnold Schwarzenegger ~  
 

Körperfettwaagen – Was Sie über eine Körperfettwaage wissen müssen

Ein gesunder und sportlicher Körper ist für viele Menschen heutzutage erstrebenswerter als je zuvor. Mit ihm werden nicht nur Gesundheit und ein längeres Leben in Verbindung gebracht, auch gilt ein sportlicher Körper heutzutage als schön und attraktiv. Doch der Weg dahin ist oftmals schwierig, insbesondere wenn es immer wieder den Eindruck macht, als gäbe es keine Fortschritte mehr.

Um seine Fortschritte auf dem Weg zu einem sportlichen Körper zu kontrollieren oder aber auch um immer wieder ein Auge auf seine körperliche Konstitution zu werfen, lohnt sich die Anschaffung einer Körperfettwaage. Eine Köperfettwaage ist dazu in der Lage, das subjektiv empfundene Spiegelbild in reelle Zahlenwerte zu erfassen, womit sich nicht nur eine Entwicklung bei beispielsweise einer Diät erfassen lässt. Auch können die Werte aus der Körperfettwaage zur regelmäßigen Kontrolle genutzt werden, ob es zu Abweichungen vom Idealzustand gekommen ist.

Immer noch verlassen sich viele Menschen bei der Beurteilung ihres eigenen Körpers nur auf die normale Waage, welche nur die Körpermasse wiegen kann. Die Körpermasse an sich ist als einzelner Wert aber wenig hilfreich, denn dieser Wert sagt nichts über die Zusammensetzung der Masse aus.

Beispiel zur Veranschaulichung

So kann es sein, dass ein 80 kg schwerer Mann mit etwa 180 cm Körpergröße denkt, dass er normalgewichtig ist und somit gesünder lebt als ein 90 kg schwerer Mann mit ebenfalls 180 cm Körpergröße. Das kann richtig sein, muss es aber nicht.

Wenn beispielsweise der 90 kg schwere Mann ein gut trainierter Athlet mit hohem Muskelanteil und wenig Fettanteil ist, der 80 kg schwere Mann allerdings einen leichten Bauchansatz und nahezu keinerlei Muskelmasse besitzt, dann sieht das Bild wieder ganz anders aus.

Da im Grunde genommen das Gesamtgewicht des Körpers abzüglich Körperfett und Skelettmuskulatur bei gleichgroßen Menschen relativ gleich schwer ist, ist bei der Beurteilung des körperlichen Zustandes die Ermittlung einer der beiden Gewichtsanteile für Körperfett oder Muskelmasse elementar, wenn bereits das Gesamtgewicht bekannt ist. Dies lässt sich mit einer Körperfettwaage erreichen, welche den für das Gesamtbild wichtigen Wert des Körperfettanteils bestimmt.

Mit diesen beiden Werten, Gesamtgewicht und Körperfett, lässt sich eine nahezu verlässliche Aussage über den Fitnesszustand beziehungsweise dessen Entwicklung treffen.

  • Beispiel 1: Ist das gemessene Körpergewicht im Zeitpunkt B gleich wie zum Zeitpunkt A und ist in dieser Zeit der Körperfettanteil um 2 Prozentpunkte gesunken, dann hat der Mensch eindeutig Körperfett verloren und in diesem Zeitraum sogar Muskelmasse aufgebaut. Die fehlende Fettkörpermasse muss schließlich durch Muskelmasse aufgefüllt werden, damit das Gesamtgewicht gleich bleibt. Da andere Körpermassen im Wesentlichen nicht variieren, kann es sich fast nur um Muskelmasse handeln.
  • Beispiel 2: Etwas schwieriger ist die Auswertung, wenn das Körpergewicht beispielsweise steigt, der Körperfettanteil aber gleich bleibt. Wenn jemand von 80 kg auf 90 kg zulegt und dabei konstant zu beiden Messpunkten 20 % Körpergewicht besitzt, dann ist die Fettmasse von 16 kg auf 18 kg angestiegen. Der Zuwachs an Körperfett beträgt also mit 2 kg ebenfalls 20 %, gleichzeitig hat der Mensch aber auch 8 kg Muskelmasse zugelegt. Natürlich ist die Zunahme von Muskelmasse erstmal positiv zu werten, aber der weitere Zuwachs an Körperfett muss im Auge behalten werden.

Diese beiden Beispiele zeigen aber auch, wie wichtig der zweite Wert des Körperfettanteils beim Wiegen ist.

Wie funktioniert eine Körperfettwaage?

Die Grundfunktion ist wie bei einer normalen Waage natürlich die Messung des Körpergewichts. Dies erfolgt mit der Hilfe von eingebauten Wägezellen oder durch das Prinzip der elektromagnetischen Kraftkompensation. Gemessen wird die Gewichtsmasse dabei nicht direkt, sondern indirekt. Bei den Wägezellen wird beispielsweise die Verformung eines bekannten Materials gemessen, welche durch eine bestimmte Gewichtskraft erfolgt. Die Umrechnung zurück ergibt dann das gemessene Gewicht.

Die Zusatzfunktion der Körperfettwaagen, also die Analyse der Körperzusammensetzung, erfolgt anhand der bioelektrischen Impedanzanalyse in Kombination mit statistischen Einflüssen.

Grundlage der bioelektrischen Impedanzanalyse ist die Tatsache, dass die unterschiedlichen Körperteile auch unterschiedlich gut leiten. Während die Fettzellen den Strom nur schlecht leiten und einen großen Widerstand bieten, leiten Wasser und Muskelzellen den Strom gut weiter, der elektrische Widerstand ist gering.

Mit den Daten aus dieser Strommessung wird eine Formel gefüttert, dessen Ergebnis zudem aus weiteren Angaben zur Person abhängt. Dazu zählen beispielsweise Alter, Geschlecht und Körpergröße sowie natürlich das gleichzeitig gemessene Gewicht. Diese statistischen Korrekturfaktoren runden das Bild der Körperanalyse bei der Körperfettwaage dann ab. So lassen sich die Werte verschiedener Modelle auch gut in einem Körperfettwaagen Test auswerten.

Wie genau misst eine Körperfettwaage?

Auf die Genauigkeit der Messung einer Körperfettwaage im Test haben verschiedene Faktoren einen Einfluss. Diese beginnen beim Menschen selbst, welcher beispielsweise durch mehr oder weniger Feuchtigkeit, sprich durch Schweißbildung, an den Messstellen den Wert bereits beeinflusst.

Auch kann die Körperfettwaage in den seltensten Fällen bei extremen Körperzusammensetzungen noch genaue Werte liefern, beispielsweise bei Bodybuildern mit sehr hohem Muskel- und sehr geringem Fettanteil. Das liegt daran, dass letzten Endes nur die Stromstärke gemessen wird und anhand dieser Werte im Vergleich zu Referenzmessungen an einer bestimmten Anzahl an Menschen die Ergebnisse zustande kommen.

Beispielsweise wenn ein 25 jähriger Mann mit 180 cm Körpergröße auf die Waage geht, dann wird zur Analyse auch eine Referenzgruppe genommen, die zu 25 jährigen Männern mit etwa 180 cm Körpergröße passt. Oder aber es wird mit Hilfe von Korrekturfaktoren gearbeitet, welche aber ebenfalls durch Referenzmessungen erzeugt wurden.

Während der Referenzmessungen wurde bei diesen Menschen dann mit anderen Messmethoden der Körperfettanteil bestimmt, beispielsweise mit der 7-Falten Messmethode mit Hilfe einer Körperfettzange.

Was ist der Vorteil einer Körperfettwaage mit 4-Punktmessung?

Ein weiterer großer Einfluss ist bauartbedingt. Je nachdem wo die Messstellen sind, wird auch unter Umständen nur ein Teil des Körpers erfasst. Körperfettwaagen die nur an den Füßen messen, messen auch nur den elektrischen Widerstand von Fuß zu Fuß. Und da Strom bekanntlich den kürzesten Weg nimmt, wird nur der Unterkörper gemessen.

Sind die Messstellen wiederum an den Händen, misst die Körperfettwaage nur den elektrischen Widerstand im Oberkörper. Je nachdem wie die Fettzusammensetzung des Menschen ist, sprich mehr Fetteinlagerungen an den Oberschenkeln oder am Bauch, sind auch die Ergebnisse der Körperfettanalyse anders.

Eine bessere Messung ermöglichen hier Körperfettwaagen mit mindestens 4 Elektroden, welche sowohl an den Füßen als auch an den Händen angebracht werden. So z.B. unser Testsieger aus dem umfangreichen Körperfettwaagen Test, die Omron BF 511 Körperfettwaage.

Welche Funktionen sollte meine Körperfettwaage haben?

In Bezug auf die oben erwähnte Genauigkeit bei Körperfettwaagen ist zu empfehlen eine Körperfettwaage mit zusätzlichen Sensoren für die Hände anzuschaffen, damit sowohl Ober- als auch Unterkörper vermessen werden. Diese Körperfettwaagen lieferten in unserem Test die besten Ergebnisse.

Des Weiteren sollten die Einstellmöglichkeiten der Körperfettwaage vollständig sein, sprich das Alter, das Geschlecht sowie die Körpergröße können eingetragen werden. Ist das nicht der Fall, dann berechnet die Körperfettwaage den Körperfettanteil noch allgemeiner, was zu größeren Abweichungen führen kann.

Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Fläche für die Fußsensoren auch groß genug ist und nicht aus Designgründen klein gehalten wird. Auch sollte der Abstand der Sensoren nicht zu groß sein.

Softwaretechnisch gibt es ebenfalls große Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen. Während sich gerade günstigere Geräte vor allem auf die Ausgabe von Gewicht, Fettanteil und Muskelanteil beschränken, geben fortgeschrittene Geräte auch Trendverläufe, Kalorienbedarf und Handlungshinweise für den Benutzer aus. Gerade die Angabe des Kalorienbedarfs und die Trendverläufe sind eine gute Zusatzfunktion und können in der Diät eine gute Unterstützung sein.

Letzten Endes darf sicherlich auch die Optik nicht unwichtig sein. Denn viele Menschen haben die Körperfettwaage offen im Bad stehen, um sich täglich zur selben Uhrzeit zu messen. Entsprechend sehen auch Gäste die Körperfettwaage, ein hässliches aber funktionelles Gerät ist dann weniger zu empfehlen.

Welche Marken sind für Körperfettwaagen zu empfehlen?

Wer es ganz genau wissen will, der greift auf Körperfettanalysewaagen von TANITA zurück, welche allerdings auch preislich sehr weit oben anzusiedeln sind. Die Körperfettanalysewaage MC 780 MA bietet dafür allerdings auch eine ausgeprägte Funktionsvielfalt.

Um nur einige zu nennen, kann das High-End-Gerät für mehrere tausend Euro auch die Werte für extrazelluläres Wasser, interzelluläres Wasser, die Knochenmasse sowie eine Einstufung des viszeralen Fettgewebes geben. Mehrere tausend Euros müssen es aber nicht sein im privaten Bereich und auch hier bietet TANITA hervorragende Körperfettanalysewaagen an.

Mit zuverlässigen Messwerten bei unserem Körperfettwaagen Test hat auch ein Modell von OMRON geglänzt, die von der digitalen Personenwaage bis hin zur Körperanalysewaage Modelle mit verschiedenen Funktionsumfängen besitzen. Unsere Kaufempfehlung lautet Omron BF 511 Körperfettwaage.

Einen optischen Augenschmaus war im Test der Hersteller SOEHNLE, welcher bei seinen Personenwaagen und Körperfettwaagen viel Edelstahl und Glas verbaut. Die Angebotspalette von SOEHNLE umfasst Körperfettwaagen von 40 Euro bis knapp 100 Euro.

Was muss ich bei einer Messung beachten?

Auch wenn Körperfettwaagen und Körperanalysewaagen mit Genauigkeiten von kleiner als einem Prozent werben und diese auch tatsächlich erreichen, dann bringt diese Genauigkeit wenig, wenn nicht die Messungen auch gewisse Randbedingungen erfüllen.

Die Messungen sollten auf jeden Fall reproduzierbar, in sich stabil und möglichst unabhängig von äußeren Randbedingungen sein. Das heißt, dass die äußeren Randbedingungen beim Wiegen konstant bleiben müssen. Zeitlich betrachtet sollte jede Messung zum selben Tageszeitpunkt wiederholt werden, eine gute allgemeingültige Empfehlung ist das Wiegen am Morgen nach dem Toilettengang.

Die Waage sollte dabei bei jeder Messung auf demselben Platz stehen und vor allem keinen wechselnden Untergrund haben. Auf einem weicheren Untergrund wird ein anderes Gewicht gemessen als auf hartem Untergrund, da sich die Wägezelle bei weichem Untergrund weniger verformt.

Wer es ganz genau nimmt, sollte auch auf Luftfeuchtigkeit und Temperatur achten und diese Einflussfaktoren möglichst stabil halten. Wie bereits erwähnt spielt die Feuchtigkeit zwischen Haut und Sensor eine Rolle bei der Messung, eine sehr viel höhere oder niedrigere Luftfeuchtigkeit führt trotz nicht vorhandener Veränderung des Messsubjekts zu anderen Messergebnissen.

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